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Als Chen Wanting vor ca. 350 Jahren in China einen neuen Kampfstil entwickelte, ging es ihm in erster Linie um ein System, in dem die „äußere Kraft“ durch die „innere Kraft“ ergänzt werden sollte. Dieser neue Kampfstil erhielt erst später seinen Namen „ Taijiquan“, kurz Taiji, (phonetisch: Taidschi). Heute gibt es insgesamt fünf verschiedene Stilarten des Taiji, jede mit 15 bis 25 Formen unterschiedlicher Länge, mit oder ohne Waffen.

Heute findet Taijiquan weltweit immer stärkeren Zulauf, weil es sowohl als Heilgymnastik, als Meditation der Bewegung, wie auch als Selbstverteidigung genutzt werden kann. Unumstritten ist seine die Gesundheit fördernde Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Taijiquan ist eine besondere Bewegungskunst, mit der sich Verspannungen und Streß abbauen lassen. Auch bewirkt es eine lange anhaltende Stimmung innerer Gelassenheit und Ruhe.
Charakteristisch für Taijiquan sind seine harmonischen, harten und weichen, nachgiebigen und starken, aber gleichsam fließenden Bewegungen. Sie fördern den fortlaufenden Strom der universellen Lebensenergie, des „Qi“ durch den Körper. Taijiquan ist ganzheitliche Bewegung des Körpers im Gleichklang mit der Atmung.
Taijiquan kann jeder erlernen. Das Alter setzt keine Grenzen. Es verlangt keine besondere Bekleidung, oder Ausrüstung, nur Geduld und Konzentration.
Taijiquan, die jüngste Sportart der Budo-Abteilung in der Sportvereinigung Gifhorn konnte im Jahr 2002 bereits ihr 10-jähriges Jubiläum feiern. In der Sportvereinigung Gifhorn werden zwei Stilarten des Taijiquan unterrichtet, der Chen-Stil und der Yang-Stil.
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